Replica Uhren

Die Rennserie Hublot E1 verbindet Hochleistung auf dem Wasser mit präziser Zeitmessung. Wenn elektrisch angetriebene RaceBird-Boote in engen Kursen beschleunigen und in Sekundenbruchteilen Manöver setzen, wird Zeit zur messbaren Größe – und zur Grundlage fairer Entscheidungen.

Als Zeitnahme-Partner steht Hublot für verlässliche Abläufe rund um Start, Rundenzeiten und Ziel. Jede Messung stützt sich auf klare Protokolle, damit Resultate nachvollziehbar bleiben und die Dynamik des Rennens korrekt abgebildet wird.

So entsteht ein Zusammenspiel aus Technik, Sport und Reglement: Ein Format, das Präzision verlangt und sie sichtbar macht. Hublot begleitet die E1 dabei nicht als Dekoration, sondern als Taktgeber, der Tempo, Strategie und Spannung in Zahlen übersetzt.

Welche Zeitmessdaten Hublot bei der E1 liefert: Rennzeiten, Sektorzeiten, Rundenstatistiken

Bei der E1 stellt Hublot als Zeitnahme-Partner präzise Messdaten bereit, die den Rennverlauf in Zahlen abbilden: von der offiziellen Gesamtzeit bis zu fein aufgelösten Abschnittswerten, die Taktik und Fahrstil sichtbar machen.

Im Zentrum stehen die Rennzeiten: Erfasst werden Startzeitpunkt, Zielzeit und die daraus abgeleitete Nettozeit je Boot. Dazu kommen Zeitabstände zu Führenden oder direkten Gegnern, Zwischenstände nach definierten Marken sowie die Chronologie von Positionswechseln, damit jede Phase des Laufs nachvollziehbar bleibt.

  • Offizielle Gesamtzeit pro Heat
  • Zeitdifferenzen (Gap) und Rückstände (Behind)
  • Zeitstempel für Start, Zwischenmarken und Ziel

Sektorzeiten zerlegen die Strecke in klar definierte Abschnitte, etwa zwischen Bojen oder Messlinien. Dadurch lässt sich erkennen, wo ein Team Zeit gewinnt oder verliert: im Anbremsen, beim Herausbeschleunigen oder auf längeren Geraden. Diese Werte erlauben den Vergleich von Linienwahl und Tempo, ohne dass man nur auf das Endergebnis schaut.

  1. Sektor 1–n: Zeit pro Abschnitt
  2. Bestzeit pro Sektor im jeweiligen Lauf
  3. Delta zum Referenzboot oder zum eigenen Bestwert

Rundenstatistiken ergänzen das Bild mit Wiederholungen über mehrere Umläufe: Rundenzeit, Durchschnitt, Streuung sowie Trends von Runde zu Runde. Auf dieser Basis wird sichtbar, ob ein Boot konstant fährt, ob die Pace nachlässt oder ob eine einzelne Runde durch Verkehr, Fehler oder Manöver aus dem Rahmen fällt.

  • Beste Runde und schlechteste Runde
  • Durchschnittliche Rundenzeit
  • Konstanzwerte (Abweichung je Runde)
  • Rundenbezogene Abstände zu Rivalen

Für die Auswertung während des Rennens lassen sich die Daten als Live-Overlay nutzen: Sektor-Bestwerte, aktuelle Runde, Gap in Echtzeit, dazu Markierungen für Ereignisse wie Penalties oder Positionswechsel, damit Entscheidungen am Funk auf messbaren Zahlen beruhen.

So funktioniert die Zeitnahme-Infrastruktur bei E1-Rennen: Sensorik, GPS, Transponder, Datenübertragung

Bei E1-Rennen entsteht eine belastbare Zeitmessung aus mehreren, parallel arbeitenden Quellen: Bord-Sensorik, GNSS/GPS-Positionsdaten, Strecken-Referenzpunkte und ein Transponder-System für definierte Linien wie Start, Ziel und Sektorgrenzen. Die Architektur ist redundant aufgebaut, damit Spritzwasser, Reflexionen an der Wasseroberfläche oder kurzzeitige Funkabschattungen die Wertung nicht verfälschen.

Auf dem Boot liefern Inertialsensoren (IMU) sowie Daten aus dem Antriebsstrang stabilisierte Bewegungs- und Geschwindigkeitswerte. Diese Signale helfen, Positionssprünge zu glätten und Phasen zu erkennen, in denen die GNSS-Lösung kurz an Qualität verliert. Parallel protokolliert die Telemetrie Zeitstempel aus einer synchronisierten Uhrbasis, damit Sensorpakete, GPS und Transponderereignisse später ohne Drift zusammengeführt werden können.

Die Positionsbestimmung basiert auf GNSS-Empfängern mit hoher Aktualisierungsrate; je nach Setup fließen Korrekturdaten (z. B. RTK/PPP) ein, um die Spur auf dem Wasser präziser zu halten. Auf einem Kurs mit engen Gates zählt dabei nicht nur die absolute Genauigkeit, sondern auch die konsistente Latenz: Das System muss gleichförmig reagieren, damit zwei Boote bei identischer Überfahrt auch identische Zeitstempel erhalten.

Transponder decken die „harten“ Messpunkte ab: Beim Passieren einer definierten Linie wird ein Ereignis ausgelöst, das unabhängig von GNSS die Rangfolge absichert. Das kann über aktive Bootstransponder und Empfangsantennen an der Strecke erfolgen oder über schwimmende Referenzpunkte mit eigener Funkanbindung. Der Trigger wird mit Millisekundenauflösung gespeichert und mit der Positionsspur verknüpft, um Fehlpassagen (z. B. außerhalb des Gate-Korridors) eindeutig zu erkennen.

Baustein Messgröße Einsatz im Rennen Typische Fehlerquelle
GNSS/GPS Position, Geschwindigkeit, Kurs Live-Tracking, Gate-Validierung, Sektorzeiten Mehrwegeffekte durch Wasserreflexion, Abschattung
IMU (Gyro/Accel) Dreh- und Beschleunigungsraten Stabilisierung der Spur, Plausibilisierung Drift bei fehlender Korrektur
Transponder Linien-Event mit Zeitstempel Start/Ziel, Gate-Überfahrten, Reihenfolge Funkabschattung, Antennenposition
Zeit-Synchronisation Gemeinsame Uhrbasis (UTC) Zusammenführung aller Datenkanäle Clock-Offset ohne regelmäßige Sync-Pulse

Die Datenübertragung läuft über robuste Funkstrecken vom Boot zur Rennleitung und zu Broadcast-Systemen: Telemetriepakete werden priorisiert, komprimiert und mit Prüfsummen versehen, damit Paketverluste erkannt und fehlende Sequenzen rekonstruiert werden können. Für Live-Grafiken zählt eine geringe Verzögerung; für die offizielle Wertung zählt die saubere, nachvollziehbare Speicherung der Rohdaten inklusive Metadaten (Signalqualität, Empfangszeit, Kanal).

Nach dem Lauf werden die Kanäle in einer Auswertepipeline zusammengeführt: Transponderereignisse definieren die maßgeblichen Zeitpunkte, GNSS zeichnet die Bahn, Sensorik liefert Kontext für Plausibilitätsprüfungen. Bei Unstimmigkeiten werden Rohdaten und Logfiles herangezogen, sodass jede Zeit und jede Gate-Passage auditierbar bleibt.

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